Santa Barbara

19 09 2010
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Freitag, 17. September 2010

Heute kamen wir nur schlecht aus dem Bett. Gegen 9 Uhr rafften wir uns aber endlich auf und machten uns abfahrtbereit. Das erste Ziel auf unserer Reise nach Santa Barbara führt uns wieder an die Küste. In Pismo Beach ist nicht nur ein Outlet Center, sondern auch ein sehr schöner Strand. Teilweise lässt sich dieser sogar mit dem Auto befahren. Als wir vom Motel aus losfuhren begleitete uns zunächst noch die Sonne mit ihren wärmenden Strahlen. In Pismo Beach angekommen (nur wenige km weiter zur Küste), war von unserer gelben Freundin leider nichts mehr zu sehen. Eine dicke graue Wolkendecke erstreckte sich über den gesamten Himmel.

Wir hielten uns nur kurz am ungemütlichen Strand auf und fuhren – wir hatten ja noch Zeit – zum Outlet um die Ecke ;-), schließlich hatten wir ja noch ein paar offene Posten auf unserer Geschenkeliste. Wir beide waren erfolgreiche Einkäufer. Da wir noch nichts gefrühstückt hatten, fuhren wir den nächsten Starbucks an. Wir hatten mittlerweile halb zwölf, weshalb hier wohl eher von einem Brunch die Rede sein muss.

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Der nächste Stopp, nur ein paar hundert Meter weiter, war mal wieder die Tankstelle. Mit vollem Tank konnte dann endlich die Reise gegen 12 Uhr weitergehen. Dieses Mal fuhren wir aber nicht entlang der Küste sondern über den schnelleren Highway 101, der uns auch an Solvang vorbeiführte. Solvang ist eine von dänischen Einwanderern gegründete Stadt, die total im Stile einer dänischen Kleinstadt erbaut wurde. Selbst die Toilettenhäuschen im Stadtpark waren im Fachwerkstil errichtet. Eine wirklich gemütliche und einfach schöne Stadt. An diesem Wochenende finden die danish days statt (Stadtfest). Leider begannen die Feierlichkeiten erst um 16 Uhr, was uns aber zu spät war. Also ging es gegen um halb drei weiter nach Santa Barbara.

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Bis zum Küstenstädtchen kamen wir eigentlich recht gut durch. Da wir unser Hotel aufgrund der hohen Übernachtungskosten in Santa Barbara etwas außerhalb, nämlich in Carpinteria gebucht hatten, mussten wir durch ganz Santa Barbara durch. Leider war die Fahrbahnanzahl auf einigen Teilstrecken aufgrund von Baustellen etwas reduziert, sodass sich der Verkehr aufstaute. Erst um kurz vor halb fünf bogen wir auf den Parkplatz des Hotels.

Vor uns war allerdings eine Bikergruppe aus Baden-Baden am Checkin aufgelaufen, weshalb wir einige Minuten warten mussten, ehe wir unseren Zimmerschlüssel bekamen. Das Zimmer war modern eingerichtet und sauber. Nur die Betten waren sehr klein. Gott sei Dank hatten wir zwei Betten, die wir aus Platzgründen auch nutzten.

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Nach einer kleinen Erholungspause ging es für uns in Richtung Santa Barbara. Die Parkplatzsuche beendeten wir überraschend zügig und fanden einen kostenlosen Parkplatz in der Näher der Haupteinkaufsstraße von Santa Barbara. Das ganze Einkaufs-, Restaurant- und Nachtleben findet in Santa Barbara auf der State Street statt, dessen Häuser allesamt im mexikanischen Kolonialstil erbaut wurden. Geziert mit Palmen, altertümlichen Laternen und vielen kleinen Details lädt die Straße förmlich zum Flanieren ein. Wir besuchten das ein oder andere Geschäft, hielten aber hauptsächlich nach einem italienischen Restaurant Ausschau, da uns mittlerweile der Hunger auf Pasta gepackt hatte.

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Nach vielen Hundertmetern erschien auf der linken Straßenseite das kleine Restaurant Bucatini, dessen Karte uns auch zusagte. Wir bekamen einen Platz auf der schönen und sonnigen Außenterrasse. Das Essen war phantastisch und bisher mit Abstand das Beste, was wir in den USA gegessen hatten. Mit ca. 15 Dollar pro Gericht war das Preisleistungsverhältnis für ein richtiges Restaurant auch vollkommen in Ordnung.

Auf dem Rückweg schlenderten wir wieder die State Street Richtung Norden. Auf unserer Straßenseite erblickten wir einen Laden namens Yogurtland. Ein Lokal, in dem man sich die verschiedensten Sorten Softeis völlig frei zusammenstellen und vorher, nachher oder dazwischen immer wieder mit den unterschiedlichsten Toppings bestreuen kann. Ein wahrer Genuss und dazu noch preiswert. Es wird nämlich nach Gewicht bezahlt (pro Gramm ungefähr 0,01 $). Mona verzichtete auf den Eisgenuss.

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Kurz vor dem Hotel legten wir noch einen Zwischenstopp beim örtlichen Supermarkt ein, um uns noch mit neuen Getränken einzudecken. Der Tag endete wie immer im Bett!



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